Relativ schwaches Polarlicht am 06.November 2000 /
Relativly weak auroral display of 2000 November 06

Am Abend des 06.November 2000 erreichte die geomagnetische Aktivität in Europa stark erhöhte Werte. Obwohl der planetare Kp-Index nur einen Wert von 6 erreichte, konnte das Magnetometer in Scheggerott bei Kiel einen lokalen K-Index von 7 messen. Durch diesen Wert und erste Sichtungen aus Düsseldorf und von der deutsch-österreichischen Grenze alarmiert, begab ich mich auf die Suche nach einer Wolkenlücke. Fündig wurde ich im Hunsrück nahe bei Bingen. Dort konnte ich ein grünes Glühen im Bereich des Großen Wagen erkennen, was auch auf den Bildern 1 und 2 zu sehen ist. Später machte ich noch eine Aufnahme ebenfalls im Hunsrück aber in der Nähe von Koblenz. Hier hatte ich mit bloßem Auge keine Aurora mehr ausmachen können. Das Bild beweist jedoch gerade das Gegenteil, denn es ist die schönste Aufnahme einer gelungenen Beobachtung.

Für all jene, die sich einmal ein Bild dieses schwachen Polarlichtes machen möchten, gibt es hier jetzt die 3 Fotos vom 06.November 2000.

Kurz zu den technischen Details:
Kamera: Canon FT QL
Objektiv: Tokina EL 28mm bei f/2.8
Film: Kodak Elite Chrome 200 ASA Diafilm
Belichtungszeit: 40 Sekunden
Beobachtungsort: im Hunsrück (ca. 50°Nord, ca. 8°Ost)

Die Aurora Borealis trat in 3 Zyklen unterschiedlicher Intensität auf:
1. Phase: ca. 18:15 - 18:45 UTC (von mir nicht beobachtet, rote Vorhänge)
2. Phase: ca. 20:40 - 20:50 UTC (grünes Glühen bzw. grüner Polarlichtbogen)
3. Phase: ca. 21:35 - 21:50 UTC (grüner Polarlichtbogen und rote Vorhänge)

Aurora Warnung des STD

Es folgen nun die Bilder der Aurora borealis.


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