Was hat es mit dem interplanetare Magnetfeld auf sich?

Das interplanetare Magnetfeld (IMF), also das Magnetfeld, das mit dem Sonnenwind von der Sonne ausgeht, muss eine südliche Richtung haben (Bz muss negativ sein.). Damit steht es entgegen der Richtung des Erdmagnetfeldes und kann somit maximal in Wechselwirkung mit diesem treten. Die Wechselwirkung besteht in einer Art Kopplung des IMF mit dem Erdfeld. Dieser Prozess führt dazu dass dünnere bzw. durchlässigere Stellen im Magnetfeld entstehen. An diesen Stellen können dann geladene Teilchen des Sonnenwindes (Elektronen und Protonen) tiefer in das Erdmagnetfeld eindringen und an den Feldlinien entlang in Richtung Erdoberfläche wandern. Diese Teilchen rufen dann das bekannte und ersehnte Polarlicht hervor.
Für die Entstehung von geomagnetischen Stürmen und den dann möglichen Polarlichtern ist das IMF bzw. die Richtung des IMF die entscheidende und bei weitem wichtigste Größe.

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