In der Liste
der Sonnen-Ereignisse, die vom Space
Environment Center alle 30 Minuten aktualisiert wird, werden die Röntgenflares
nicht nur mit ihren Klassen A, B, C, M und X ausgewiesen. Zusätzlich
zu dieser Information über den Röntgenfluss wird auch noch eine
Angabe über die Helligkeit im H-Alpha Licht gemacht.
Bei der H-Alpha Linie handelt es sich um eine Emissionslinie des neutralen
Wasserstoffatoms, welche im sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums
liegt. Ihre Wellenlänge beträgt 656.3 nm.
Die Einteilung dieser optischen Flare-Klassen richtet sich zunächst
nach der Größe des auffälligen Gebietes.
Für diese Klassifizierung der Größe und damit der Wichtigkeit
des Ereignisses wird Zahlen von 0 bis 4 verwendet. Dabei stehen die Zahlen
für die folgenden Größen:
Zur weiteren Unterscheidung wird diesen Zahlen noch ein weiterer Buchstabe für die Helligkeit des Ereignisses angehängt. Hier stehen die drei Buchstaben F, N und B für die folgenden Klassen:
Als Beispiel für die Klassifikation eines Flares im optischen Bereich sei hier einmal der X5/3B-Flare vom 14.Juli 2000 angeführt, welcher den CME auslöste, der für die Polarlichter in der Nacht vom 15./16.Juli verantwortlich war. Mit der Bezeichnung 3B war es ein sehr auffälliger und auch großer optischer Flare.
Zurück zur Übersicht